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Infos für Content-Anbieter

Mit Shareifyoulike können relevante Inhalte innerhalb eines weltweiten Netzwerks von Website-Betreibern und Social Network Profilinhabern distribuiert werden.


Vorteile:

Digitale Inhalte schnell und effektiv online verbreiten
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Lernen, mit welchen Inhalten und Kosten maximale Reichweite erzielt werden kann
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Topaktuell










Unsere Kunden

Eine Auswahl unserer Kunden, die ihre Inhalte bereits mit Shareifyoulike geteilt haben. Sind Sie Werbetreibender mit interessanten Inhalten, die Sie gerne über Shareifyoulike bekannt machen wollen? Dann erfahren Sie hier mehr: mehr Informationen






Glossar

Social Media

Social Media (deutsch: soziale Medien) ist der Überbegriff für Medien, in denen Internetnutzer Meinungen, Eindrücke, Erfahrungen oder Informationen austauschen und Wissen sammeln (engl.: User Generated Content, UGC).

Zu solchen Medien gehören Weblogs, Micro-Blogs (Twitter etc.), Soziale Netzwerke (Facebook, VZ-Netzwerk, Xing etc.), Wikis (Wikipedia), Social-Bookmarking-Portale (MrWong, del.icio.us etc.), Video-Sharing-Portale (YouTube, Vimeo etc.), Photo-Sharing-Portale (flickr, Picasa etc.), Musik-Sharing-Portale (last.fm etc.), Bewertungsportale (Qype, ciao! etc.), Auskunftsportale (wer-weiß-was.de, gutefrage.net), Document-Sharing-Portale (slideshare, scribd etc.) u.a.

Anders formuliert ermöglicht Social Media das aktive Mitgestalten der öffentlichen Meinung über eine Demokratisierung der Kommunikation. Das Internet ermöglicht jedem Nutzer die soziale Kommunikation und Interaktion mit Freunden, Bekannten aber auch Fremden.

Sei es der Austausch von Informationen, Bildern und Erlebnissen über Soziale Netzwerke wie StudiVZ, Facebook oder Twitter, das Telefonieren und Chatten über Skype oder das Teilen von Videos über YouTube – Social Media steckt in allen Kommunikationskanälen des World Wide Web.

Aber nicht nur soziale Netzwerke und Techniken machen Social Media zu dem, was es heute ist. Kern von Social Media sind weiterhin die Menschen mit ihren starken und schwachen Verbindungen. Eine zentrale Rolle spielen dabei neben den sozialen Netzwerken Weblogs und ihre Vernetzung untereinander.

Blog

Blogs stellen einfach zu handhabende Online-Medien dar, die Internet-Nutzer wie ein Online-Tagebuch zur Veröffentlichung persönlicher Gedanken zu privaten oder beruflich-orientierten Themen nutzen können.

Einen Blog (Web-Log) zu betreiben, ist ein Trend, der heutzutage – zu Zeiten von freier Meinungsäußerung – nicht mehr wegzudenken ist. Den Themen, mit denen sich Blogs befassen, sind keine Grenzen gesetzt. Es gibt Sportblogs, Wetterblogs, politische Blogs, Blogs rund um das Thema Internet u.v.m.

Bloggen ist ein „Volkssport“ geworden und laut der Allensbacher Computer- und Technik-Analyse betreiben 8,4% der deutschen Internetnutzer einen Blog.

Meistens werden Blogs mit Content Management Systemen (CMS) aufgesetzt, da diese vom Blogbetreiber nicht viele Vorkenntnisse erfordern. Gute Content Management Systeme sind Typo3 und Wordpress. Blogger setzen vermehrt auf Facebook Fan Pages für ihren Blog.

Tagging

Tagging ist eine Form der freien Verschlagwortung (Indexierung), bei der Inhalte im Internet mit Wörtern (so genannten Tags) versehen werden, die den Inhalt am besten beschreiben. Tagging findet auf sämtlichen Portalen im Internet statt. Es werden Videos, Threads von Blogs, Bilder, Artikel und auch Webseiten mit Tags versehen. Es gibt keine besonderen Regeln beim Tagging und auch keine Beschränkungen.

Ein Blogpost, der sich mit dem Thema Facebook befasst, wird beispielsweise mit den Tags „Soziale Netzwerke“, „Social Media“, „Kommunikation“ und nicht zu vergessen „Facebook“ versehen. Doch was bringt mir das?

Fast jeder Blog oder Webseite bietet eine Tagsuche an, durch die sich Artikel über bestimmte Themen anzeigen lassen kann. Bei Youtube werden alle Videos mit Tags versehen. Bei der Eingabe eines Suchbegriffs wie z.B. „Action“ werden demzufolge alle Videos angezeigt, die mit dem Tag „Action“ versehen sind.

Tag Cloud

Unter einer Tag Cloud versteht man eine Sammlung von Schlag- oder Schlüsselwörtern. Besser zu verstehen als „Schlagwortmatrix“. Alle Tagging-Begriffe, die auf einer Webseite definiert sind, werden in einer Grafik je nach Relevanz in unterschiedlichen Größen dargestellt. Das heißt, dass zum Beispiel die am häufigsten verwendeten Keywords größer dargestellt werden als die weniger verwendeten.

Aber Tag Clouds können auch verschiedene Formen haben – Formen, Wolken, Pyramiden, Quadrate oder andere Gebilde.

Thread

Threads („Diskussionsfäden“) wurden ursprünglich durch Foren bekannt, sind aber mittlerweile überall im World Wide Web zu finden. Es handelt sich hierbei um die Abfolge eines Diskussionsthemas – auf ein bestimmtes Thema folgen Kommentare, so dass eine eine Art Baumstruktur entsteht. Auf Blogs sowie in sozialen Netzwerken besteht die Möglichkeit, unter einem Artikel oder einem Post einen Kommentar zu schreiben. Auch bei Bildern oder Videos innerhalb von Sozialen Netzwerken findet man mittlerweile eine Kommentarfunktion.

Web 2.0

Web 2.0 ist ein Schlagwort, das für eine Reihe interaktiver und kollaborativer Elemente des Internets steht. Im Prinzip beschreibt es seine gravierende Veränderungen in den letzten Jahren. Der Begriff postuliert in Anlehnung an die Versionsnummern von Softwareprodukten eine neue Generation des Webs und grenzt diese von früheren Nutzungsarten ab. Zum Web 2.0 gehören Elemente bzw. Funktionen wie z.B. Cloud Computing, Ajax Technologien, HTML5, Soziale Netzwerke, API‘s, RSS Feeds, Microbloggingsysteme, Blogs, Mobile Devices usw.

Web 2.0 ist also ein Synonym für eine grundlegende Veränderung des Internets. Lange Zeit diente das World Wide Web als eine Art übergroße Informationsquelle, die von Firmen genutzt wurde, um ihre Produkte oder Neuigkeiten zu verbreiten. Doch die Sichtweise der Nutzer auf das Internet hat sich stark gewandelt. Unternehmen bestimmen schon lange nicht mehr, was im Internet relevant ist. Die Kommunikation wandelt sich von einer B2C (Business to Consumer) zu einer C2C (Consumer to Consumer) Kommunikation.

Die Wahrnehmung gegenüber dem Internet verändert sich signifikant. Damit geht eine sehr große Veränderung im Bereich des Marketings einher. Corporate Sites haben weiterhin eine große Bedeutung für Unternehmen und werden diese auch noch lange haben. Auf der anderen Seite gewinnen zum Beispiel Facebook-Fanpages immer mehr an Popularität. Ebenso werden in naher Zukunft vermehrt Shopsysteme auf Facebook zu finden sein. Unternehmen legen weiterhin vermehrt Wert darauf, die Kommunikation zu ihren Kunden und den Dialog mit ihren Kunden zu verbessern. Dazu gehört nicht zuletzt, sich den massiven Veränderungen im Kommunikations- und Mediennutzungsverhalten der Menschen anzupassen. Viele Firmen sind noch nicht wirklich im Web 2.0 angekommen, da sie sich davor scheuen, Kritik in Kauf zu nehmen und die sozialen Kontakte zu ihren Kunden zu pflegen.

Abschließend ist zu sagen, dass die Verwendung des Begriffs zugunsten des Begriffs Social Media abnimmt.

Augmented Reality

Darunter versteht man die erweiterte Realität in den Medien. Das Grundprinzip ist sehr einfach: Man versucht möglichst viele Sinneskanäle des Menschen anzusprechen, um Sachverhalte besser zu verdeutlichen. Ein sehr simples Beispiel sieht man häufig beim Fußball – wenn ein Freistoß erfolgt, wird die Entfernung genannt. Doch diese ist für den Menschen vor dem Fernseher schwer greifbar und nachvollziehbar. Somit zeichnet man eine virtuelle Linie vom Freistoßpunkt bis zum Tor.

Augmented Reality hat mittlerweile ganz andere Dimensionen angenommen. YouTube bietet beispielsweise die Möglichkeit, an interessanten Stellen mitten im Video durch den Klick auf einen Link im Video umfangreiche Zusatzinformationen zu erhalten. Auch ist es möglich, in 360°-Panorama-Videos selber zu bestimmen, in welche Richtung man sehen möchte. Besonders auf mobilen Endgeräten hält Augmented Reality verstärkt Einzug. Heutzutage ist es möglich, mit seiner Handykamera ein Gebäude ins Visier zu nehmen und gleichzeitig sämtliche Informationen zu dem Gebäude auf dem Bildschirm übermittelt zu bekommen.

Die Erweiterung der Realität durch Augmented Reality ermöglicht es den Menschen, noch stärker mit einem Medium in Interaktion zu treten und so in eine neue Welt einzutauchen. Gute Beispiele von Augmented Reality sind Googles Layar, Wikitude AR Travel Guide, Google Earth oder auch Google Street View.

Augmented Reality ermöglicht aber auch, Dinge sichtbar zu machen, die über unsere normale Wahrnehmung nicht erfassbar ist, wie zum Beispiel die Möglichkeit, Infrarot, Radar oder auch Schallwellen wahrzunehmen. Durch die Technik der Augmented Reality werden sich besonders für die Spieleindustrie in naher Zukunft unbeschreibliche Möglichkeiten ergeben. Schon jetzt gibt es für diesen Einsatz faszinierende Beispiele!

Facebook

Facebook ist das derzeit weltweit größte Netzwerk, das bis heute in über 70 Sprachen verfügbar ist. Facebook dient dem Informationsaustausch unter den dort angemeldeten Usern. Man selbst entscheidet, welche Informationen man mit wem teilen möchte. Auch für Unternehmen ist Facebook mittlerweile immer interessanter und die Beliebtheit von Facebook, sowie die Zahl der registrierten User wächst stetig. Heutzutage ist es kaum noch möglich, sich der Nutzung von Facebook zu entziehen.

Via Facebook kann man mit seinen Freunden nicht nur Erinnerungen und spannende Erlebnisse per Nachricht oder in Echtzeit über eine Chatfunktion teilen, sondern ebenso auch Bilder, Videos, Kommentare, Spiele, Applikationen etc. Der Facebook-Gründer Mark Zuckerberg wurde 2010 vom Time Magazin zum „People of the Year“ gewählt. Begründung: Seine Idee hat das gesellschaftliche Leben und Kommunikation allgemein signifikant verändert.

Die Geschichte über die Gründung von Facebook schaffte es 2010 auf die Kinoleinwände und zog Millionen von Zuschauern an. Auch wir können und wollen uns Facebook nicht entziehen. Besuche uns gerne uns gerne auch auf Facebook!

Twitter

Bei Twitter handelt es sich um einen Mikroblogging-Dienst, der zum Austausch von Informationen genutzt wird. Aufgrund der Kürze der Mitteilungen (maximal 140 Zeichen) kann der Twitter-User Informationen schnell erfassen und entscheiden, ob sie ihn interessieren. In der Twitter Timeline werden alle Tweets (Mitteilungen) der Personen angezeigt denen, der User folgt. Um einem anderen Twitterati zu folgen, muss man lediglich den Follow-Button neben dem Nutzernamen klicken.

Die Grundfunktionen sind einfach: Man schreibt einen Text, der nicht mehr als 140 Zeichen hat. Wahlweise setzt man auch Links ein, um auf einen Artikel oder auf eine Webseite zu verweisen. Aufgrund der Zeichenbegrenzung bei Twitter haben sich sehr schnell so genannte Kurz-URL-Dienste (bit.ly, tinyurl etc.) etabliert. Diese Dienste ermöglichen die Erstellung von Weiterleitungs-URLs auf andere URLs die idealerweise aus möglichst wenigen Zeichen bestehen.

Zu Beginn etablierte sich Twitter vor allem in der Design- und Programmierbranche, da man sich schnell über neue Entwicklungen und interessante Themen austauschen konnte, eroberte dann aber nach kurzer Zeit den Massenmarkt. Insbesondere amerikanische Prominente haben Twitter für sich entdeckt, um mit ihrer Fanbase in den Dialog zu treten. Aufgrund ihrer Prominenz haben sie innerhalb kurzer Zeit sehr viele Follower generiert. Shareifyoulike findest du auch auf Twitter.

VZ-Netzwerke

Die VZ-Netzwerke haben sich in Deutschland ziemlich gut entwickelt, stehen jedoch in keinem Vergleich zu Facebook bezüglich der Nutzerzahl und somit, was die Reichweite angeht. Das heutige VZ-Netzwerk ist aus dem Sozialen Netzwerk StudiVZ hervorgegangen und war am Anfang ein reines Netzwerk für Studenten. Doch nachdem immer mehr Anmeldung auch von nicht-Studenten kamen, wurde StudiVZ ziemlich schnell weiterentwickelt und um die verwandten Partner-Netzwerke schülerVZ und meinVZ erweitert.

Die VZ-Netzwerke sind mittlerweile auf nationaler Ebene ein sozialer Schnittpunkt und bieten einen breiten Umfang an Funktionen und Möglichkeiten: den Austausch von Informationen sowie das Teilen von Videos und Bildern, chatten, kommentieren und spielen. Auch das Erstellen eigener Gruppen ist möglich.

Wordpress

Bei Wordpress handelt es sich um ein Content Management System (CMS), welches hauptsächlich für die Erstellung von Blogs eingesetzt wird. Es erlaubt eine einfache Verwaltung und Bedienung von Inhalten auf Webseiten. Dem Betreiber einer Webseite werden viele Aufgaben abgenommen, wodurch es ein einfach zu betreibendes System ist.

Wordpress bietet eine Reihe Vereinfachungen, die sich Webseitenbetreiber wünschen. Beispielhaft sind eine 5-Minuten-Installation, frei wählbare und einfach zu installierende Designs, Plugins sowie ganze Wordpress Themes gibt es zuhauf auf dem Markt, so dass man Funktionen theoretisch kaum noch selber programmieren müsste.

Natürlich kann man Wordpress auch ganz nach seinen Vorstellungen gestalten und programmieren. Man hat vollen Zugriff auf alle Dateien und daher ist es ebenso möglich, sämtliche Funktionen selbst zu schreiben sowie diese beliebig zu verändern bzw. zu optimieren. Wordpress bietet Anfängern sowie Profis die Möglichkeit, eine Webseite ins Netz zu stellen, die bereits mit einem fertigen Content Management System ausgestattet ist.

Seeding

Unter Seeding versteht man die strategische Erstplatzierung von Inhalten auf allen Netzwerk-Knotenpunkten (Seeding-Hubs) im Internet. In Zeiten von Web 2.0 und Social Media verbreiten sich Botschaften, Videos, Bilder, Apps, Widgets etc. rasant über soziale Netzwerke, wie z.B. Facebook, Twitter, StudiVZ oder auch über Blogs, Internetseiten sowie Videoportale. Das Seeding macht sich also die zunehmende Vernetzung von Menschen und Meinungsführern zunutze, indem ein vorher definierter Inhalt auf relevanten Multiplikatorseiten platziert wird mit dem Ziel, möglichst viele Internetnutzer zu erreichen.

Wird auf diesen Netzwerk-Knotenpunkten eine Botschaft platziert, kann sie sich zu einer Epidemie entwickeln und eine Kampagne über den entscheidenden „Tipping Point“ bringen, sprich zum Erreichen der kritischen Masse.

Sharing

Sharing ist das englische Wort für „Teilen“. Im Social Media Bereich hat dieses Wort an extremer Bedeutung gewonnen – nicht nur weil im Social Web jegliche Art von Inhalten in Echtzeit geteilt werden können sondern v.a. auch, weil durch die zunehmende nicht zu stoppende Vernetzung von Menschen Teilen oft nichts Intimes mehr, sondern vielmehr ein Gruppenprozess ist: Egal ob Texte, Bilder oder Videos – je nach Vernetzung erreicht man durch das Sharen hunderte oder tausende von Menschen in Echtzeit. Folglich verbreiten sich über das Sharing auch relevante Marken-Botschaften.

Virales Marketing

Der Begriff „viral“ hat seinen Ursprung in der Medizin und bedeutet „virusartig“. Die in der Literatur am häufigsten zitierte Definition ist die von Ralph F. Wilson aus dem Jahre 2000. In seinem Aufsatz „The Six Principals of Viral Marketing“ definiert er virales Marketing als „any strategy that encourages individuals to pass on a marketing message to others, creating the potential for exponential growth in the message‘s exposure and influence.“ Übersetzt bedeutet dies: Virales Marketing ist jede Strategie, die Individuen dazu animiert, eine Marketing-Botschaft an andere Menschen weiterzuleiten und so das Potential für eine exponentielle Entwicklung im Hinblick auf Verbreitung und Einfluss entwickelt.

Ziel von viralem Marketing ist also immer, eine exponentielle Verbreitung des Inhaltes und somit die kritische Masse zu erreichen. Die dafür genutzten Medien können Videos oder Bilder, Apps, Spiele, Sounddateien etc. sein.

Buzz Marketing

Buzz-Marketing ist Mund-Propaganda-Marketing, welches z.B. ein Produkt schon vor dessen Einführung zum begehrten und viel erwarteten Must-Have aufbaut – oder ein bestehendes Produkt schnell und glaubwürdig umpositioniert. Es basiert auf der Wirkung traditioneller Mundpropaganda, also persönlicher Empfehlungen von Person zu Person, verknüpft mit einem echten Produkterlebnis. Konkret heißt das: Beim Buzz-Marketing (to buzz = Summen, Schwirren) sprechen ausgewählte Privatpersonen mit ihren Bekannten und Kollegen in einem natürlichen, ungezwungenen Kontext über das zu bewerbende Produkt – welches sie exklusiv (ggf. für einen begrenzten Zeitraum) kostenlos erhalten. Sie berichten dann darüber hinaus ihrem erweiterten Bekanntenkreis per E-Mail, diskutieren es in Internet-Foren und Blogs und führen es gegebenenfalls im Rahmen einer Inszenierung sogar größeren Gruppen vor. Sie versuchen allerdings nicht, wie bei traditionellen „Tupperware-Parties“, das Produkt zum eigenen Vorteil zu verkaufen, sondern treten als echte Fans auf, die ihre Mitmenschen mit Begeisterung anstecken wollen. Interessant hierbei ist, dass durch die Auswahl der geeigneten Buzz Agenten schon eine Vor-Positionierung des Produktes stattfinden kann – durch die Bereitstellung eines neuen Autos an Trendsetter, die es vor Clubs und Straßencafes parken und dort darin gesehen werden, wird das Auto einen anderen Ruf erhalten als eines, in dem Rentner mit umhäkelter Klorolle gesichtet werden. Buzz-Agents werden dem zufolge nach soziodemografischen und psychografischen Faktoren (z.B. Interessengebiete, Freundeskreis, Wohnort) ausgesucht. Sie erhalten Produktmuster und genaue Details für die Ansprache ihrer Zielpersonen. Die Agenten arbeiten unentgeltlich, berichten regelmäßig über ihre Erfahrungen und äußern ihre freie Meinung. Ein Buzz-Agent kann durch diese „selbst-selektierende Ansprache“ mit eigener Überzeugungskraft die Positionierung z. B. einer Produktneueinführung richtungweisend beeinflussen.

Word of Mouth

Word of Mouth ist nichts anderes als die klassische Mundpropaganda, über die im besten Falle Empfehlungen ausgesprochen werden. Man geht davon aus, dass jeder Erwachsene 250 bis 1000 soziale Kontakte pflegt. Alle diese Leute sind potentielle Empfehlungsgeber und -empfänger. Unternehmen haben mit Hilfe von Word of Mouth die Möglichkeit, ihren Bekanntheitsgrad und bestenfalls infolge dessen ihren Kundenstamm stark zu erweitern.

Man geht davon aus, dass 80% neuer Aufträge in einem Unternehmen durch die Empfehlung von Stammkunden generiert werden. Natürlich muss die Empfehlung positiv sein, denn man kann auch seinen Kundenstamm verlieren, wenn eine schlechte Sichtweise über das Unternehmen verbreitet wird.

Der entscheidende Impuls für Mundpropaganda im Web 2.0 wird oftmals durch die Distribution von viralen Inhalten gesetzt.

YouTube

Youtube ist die derzeit größte Videoplattform im Internet. Auf YouTube hat jeder Internetnutzer die Möglichkeit, seine Videos ins Internet zu stellen und einer breiten Masse zu zeigen. Die Videos können in vielen unterschiedlichen Formaten hochgeladen werden. Hierfür bietet YouTube verschiedenste Qualitäts- und auch Kompatibilitätsstufen an. Die Plattform unterstützt HTML5 und Flash-Filme.

Social Bookmarks

Hierbei handelt es sich um Internet-Lesezeichen. Der Vorteil von Social-Bookmarking-Anbietern gegenüber den Bookmarks auf dem eigenen Rechner ist die Abrufbarkeit dieser Bookmarks losgelöst vom heimischen PC oder Mac. Weiterhin kann ich beim Social Bookmarking meine Links anderen Internetnutzern oder Freunden zugänglich machen sowie mich von den Bookmarks anderer Internetnutzer oder Freunde inspirieren und informieren lassen. Die bekanntesten dieser Social-Bookmarking-Dienste sind im deutschsprachigen Raum Delicious und MrWong.

Des weiteren werden Social Bookmarks oft genutzt, um die Bekanntheit von Internetseiten zu steigern und eignen sich obendrein sehr gut, um die Platzierung im Google Ranking zu verbessern.

RSS-Feed

RSS (Abkürzung für "Really Simple Syndication") ist eine Technologie, die es dem Nutzer ermöglicht, die Inhalte bzw. Teile einer Webseite zu abonnieren. Die neuen Inhalte können so automatisch auf die Computer (oder andere Endgeräte) des Abonnenten geladen werden, sobald sie veröffentlicht werden. Dadurch bekommt der Abonnent die jeweils neuesten Informationen automatisch geliefert. Das Abonnement ist aber nicht auf reine Textinhalte beschränkt, auch Audio- oder Videoinhalte können abonniert werden, die dann beispielsweise auf tragbare Musikplayer geladen werden. Die Bereitstellung von Daten im RSS-Format nennt man RSS-Feed.

Long-Tail

Die Theorie „The Long Tail“ ist eine auf die Arbeiten von Malcolm Gladwell („The Tipping Point“) aufbauende Theorie des US-amerikanischen Journalisten und Chefredakteur des Wired Magazine Chris Anderson. Die Kernaussage seiner Theorie besagt, dass das Internet einem Unternehmer ermöglicht, mit einer großen Anzahl an Nischenprodukten Gewinn zu machen. Auf dem konventionellen, realen Markt sind die Kosten, um Nischen anzubieten und zu erreichen, häufig zu hoch, da die Nachfrage nach den Produkten aus den jeweiligen Nischen in einem geographisch begrenzten Gebiet zu gering ist. Global ist die Nachfrage jedoch enorm. Diese geographischen Beschränkungen gibt es im Internet nicht.

Durch die Erkenntnisse von Chris Anderson zum Long Tail können auch Effekte auf Themen des viralen Marketings gezogen werden. Je größer ein Netzwerk, je dichter seine Vernetzungsstruktur, desto schneller und weiter lassen sich Botschaften und Inhalte verbreiten. Auch die drei auf Malcolm Gladwell zurückgehenden Gesetze für die Ausbreitung einer Epidemie „Das Gesetz der Wenigen“, „Der Verankerungsfaktor“ und „Die Macht der Umstände“ können von den Wirkungsmechanismen des Long Tail stark beeinflusst werden. Besonders der dritte Wirkungsmechanismus bezüglich der Umweltbedingungen kann eine‚ rasante Verbreitung eines Inhaltes, sei es nun kommerziell oder nicht, forcieren.

Hashtag

Ein Hashtag ist ein Schlagwort, welches mit einem Doppelkreuz (#) gekennzeichnet wird. Im Gegensatz zu anderen Tag-Konzepten werden Hashtags direkt in die eigentliche Nachricht eingefügt und dienen der Kategorisierung von Posts. Außerdem können sie von anderen Usern gesucht werden, die sich für ein bestimmtes Thema interessieren. Somit erhalten Posts die mit einem Hashtag versehen sind aufgrund ihrer besseren Auffindbarkeit eine größere Relevanz. Das bekannteste Beispiel der Hashtagnutzung ist Twitter.

Re-Tweeten

Den Ausdruck Retweet beschreibt den Vorgang, wenn man einen Tweet meist wörtlich und unkommentiert wiederholt und selber postet. Das Wort Retweet ist eine Kombination der Wörter „repeat“ und „Twitter“. Seit November 2009 kann mit einem Klick einen Retweet ausführen. Leider ist es hier nicht möglich, diesen dann noch zu kommentieren oder zu verändern. Positiv ist, dass die Angabe des Urhebers nicht bei den 140 Zeichen mit eingerechnet wird, somit muss man die ursprüngliche Nachrichten nicht kürzen.

Der Retweet ist eine Möglichkeit, sich bei dem Urheber der Nachricht für den Tipp zu bedanken. Außerdem lässt sich so die Zahl der Follower erhöhen und das Twitteruniversum wird letztlich durch dieses Tool größer und größer.

@Replies

Die Verwendung von @Replies ist die Möglichkeit eine öffentliche Nachricht zu schreiben, die jeder lesen kann, aber die oftmals nur für eine bestimmte Person bestimmt ist. Sie dienen dazu die Aufmerksamkeit dieser bestimmten Person zu erregen, sodass der adressierte Twitterati mit großer Wahrscheinlichkeit auch den Tweet liest.

Für jeden User besteht die Möglichkeit, sich nur Nachrichten anzuschauen, die mit einem @Reply direkt an den User geschickt wurden. Im Gegensatz zu einer persönlichen Nachricht ist ein @Reply öffentlich.